Presseberichte

EinKlang - Philharmonie für Alle

Johanna Pichlmair und die Einklang-Philharmonie im Jovel

Noblesse des Tons

Arndt Zinkant WN Münster 19.9.2017

– Jovle Klassik im Jovel – das klingt nach Kalauer, war aber am Sonntag wunderbar selbstverständliche Realität. Die „Music Hall“ ist akustisch tadellos und bietet einem Orchester wie der Einklang-Philharmonie eine ebenso schöne Klangbühne wie Interpreten anderer Genres auch. Zumal die kleine Besetzung des Orchesters für den Saal maßgeschneidert ist. Schön, dass am Sonntag die Sitzreihen so gut besetzt waren, wie es dem Klasse-Konzert gebührte.
Ein Gutteil dieser Klasse ging auf das Konto …

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Hommage an die Komponistinnen Farrenc und Schumann


Vergessene Stücke aus weiblicher Feder

Arndt Zinkant WN Greven vom 25.4.2017

Werke von zwei Komponistinnen – Louise Farrenc und Clara Schumann; nach der Pause dann die berühmten Stücke von Ehemann Robert Schumann und beider Freund Johannes Brahms. Die „Einklang-Philharmonie für Alle“ und ihr Dirigent Joachim Harder spielten ein stimmiges Programm. Vergessene Stücke aus weiblicher Feder waren zu entdecken, und auch sonst bot der Konzertabend im Ballenlager so manches Aha-Erlebnis.

Die Ouvertüre Nr.1 von Louise Farrenc (1804-1875) war eine schwungvolle Eröffnung. Die Gattung der romantischen Ouvertüre wurde von der Komponistin graziös, wenn auch leicht formelhaft ausbuchstabiert. Weit erstaunter sperrte der Klassikfreund die Ohren bei Clara Schumanns Klavierkonzert auf….

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Immenser Applaus für Einklang-Konzert im Beresa-Autohaus


Romantischer Abend mit beeindruckenden Solisten

Michael Schardt WN Münster vom 23.1.2017

„Nein, ist der Bursche gut!“, gab ein Zuhörer spontan seiner Begeisterung Ausdruck, als die letzten Töne von Robert Schumanns Klavierkonzert verklungen waren.

Gemeint war der preisgekrönte russische Solopianist Ilya Rashkovskij, der etwas schüchtern die Bühne betreten und zuvor noch von Dirigent Joachim Harder abseits vom Publikum ein aufmunterndes Schulterklopfen erfahren hatte. Am Flügel entlud sich dann die Anspannung des jungenhaft wirkenden 32-Jährigen. Energisches, fast eruptiv hervorbrechendes Temperament zeigte er in den bewegten Passagen des Werks federleichten klaren Anschlag und tiefe Emotionalität in den ruhigen Momenten. In den Dialogen mit dem von Harder präzise geführten Einklang-Orchester schien er mit dem Ensemble zu verschmelzen.
Schumanns Komposition, die von seiner Frau Clara 1845 uraufgeführt worden war, hatte den zweiten Teil des Konzertabends eingeleitet…

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Einklang-Philharmonie begeisterte Publikum


Jovel empfiehlt sich für Klassik

Stefan Herkenrath WN Münster vom 27.9.2016

Es ist noch gar nicht so lange her, da wäre ein klassisches Konzert in der Jovel Music Hall undenkbar gewesen. Doch diese Zeiten sind vorbei.

Es ist noch gar nicht so lange her, da wäre ein klassisches Konzert in der Jovel Music Hall undenkbar gewesen. Doch diese Zeiten, in denen man sich an diametral entgegengesetzten Orten der münsterschen Kulturlandschaft verortete, sind glücklicherweise vorbei. Zum Abschluss ihrer Konzertreihe „Sinfonische Wellen im Hafenviertel von Münster“ gastierte am Sonntagabend die Einklang-Philharmonie in Münsters legendärem „Beatschuppen“.Mit einem Programm, das von Arthur Honeggers spätromantischer „Pastorale d’été“ über das mit Jazz- und Bluesfeeling gesättigte Trompetenkonzert des Schweizer Komponisten Daniel Schnyder bis hin zu Felix Mendelssohn Bartholdys „Schottischer Sinfonie“ reichte, wusste das Orchester das nahezu voll besetzte Auditorium in der Music Hall restlos zu faszinieren.

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Einklang-Philharmonie

Begeisterungsstürme vor Schottland

Ulrich Reske WN Greven vom 21.9.2016/Foto: Ulrich Reske

Die Einklang-Philharmonie wäre nicht dieses innovative Ensemble, das seit über fünf Jahren einer internationalen Musikergemeinde in Westfalen sinfonische Heimat ist, wenn nicht musikalische Kontrapunkte das Konzertprogramm bilden. Beim Konzert im Ballenlager zwischen Romantik und jazzbeeinflusster Moderne.

Da sitzt der schwarz gewandete, weißhaarige Dirigent auf rotem Stuhl und applaudiert seinen Musikern, die er zuvor als musikalischer Kapitän auf eine Reise zur sturmumtosten Inselgruppe der Hebriden und der dunklen Felsküste Schottlands geführt hatte. Eine Geste der Anerkennung. Die schottische Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy hatte zuvor bei den knapp 100 Zuhörern im Ballenlager einen wahren Begeisterungssturm ausgelöst. „Schreiben Sie bitte eine gute Kritik,“ mahnt die kleine weißhaarige Dame den Autor dieser Zeilen. Sie rennt offene Türen ein.

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Einklang-Philharmonie spielte „Winterreise“ in der Kunsthalle

Von Winterreise hingerissen

Arndt Zinkant WN Münster vom 23.3.2016/Foto: Konstantin Holle

 

Die Einklang-Philharmonie präsentiert die „komponierte Interpretation“ von Schuberts Winterreise von Hans Zender in der Kunsthalle und wurde gefeiert.

Lässt es Franz Schuberts Liederzyklus „Die Winterreise“ tatsächlich „immer kälter um die Seele“ werden, wie das Programmheft behauptet? Das stimmt wohl, wenn man sich seelisch in Schuberts Original mit Klavierbegleitung versenkt. Die „komponierte Interpretation“, die Hans Zender 1993 erstellt hat, ist klanglich aber keineswegs ein pfeilgerader Pfad in eisige Weiten hinein. Hier wird ein volkstümliches, teils gar knallbuntes Instrumentarium aufgeboten, um jedes einzelne Lied atmosphärisch wie musikalisch auszudeuten.

Das ist maßgeschneidert für Joachim Harder und seine „Einklang-Philharmonie“,

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Bewegende Mahler-Interpretation

Orchestrale Urkräfte unter Discokugeln

Arndt Zinkant WN Münster vom 28.9.2015 / Foto Arndt Zinkant

Münster – Die Presse war nicht erwünscht. Applaus ebenfalls nicht. Arnold Schönbergs „Verein für musikalische Privataufführungen“ stellte ab 1918 neue Werke gleichsam „auf neu­tralem Boden“ vor, wie Dirigent Joachim Harder vor seiner Mahler-Aufführung erklärte. Unbelastet von den damals häufigen Publikumspfiffen sollten sich Interessierte auf die moderne Musik einlassen. Für die kleine Besetzung, die in privatem Rahmen ausreichen musste, gab es also gute Gründe. Aber welche motivierten Harder, die überwältigende Neunte von Gustav Mahler in der reduzierten Version für 24 Musiker zu spielen, die Klaus Simon 2012 erstellt hat?

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EinKlang-Philharmonie: Konzert auf Top-Niveau

Düstere Tragik und Walzerseligkeit

Tünde Kalotaszegi-Linnemann, Greven (WN Greven, 19.06.2015)

Greven. In jeglicher Hinsicht wurde dem restlos begeisterten Publikum der Ein-Klang-Philharmonie ein Konzert auf Top-Niveau geboten. Das Gegeneinander-Setzen unterschiedlicher Stücke hatte seine ganz eigene Wirkung.

Apokalypse contra mozartsche Leichtigkeit und Walzerseligkeit à la Strauss – wie passt das zusammen? Auf den ersten Blick gar nicht. Wie daraus trotzdem ein spannender Konzertabend werden kann, zeigte die Ein-Klang-Philharmonie unter der Leitung von Joachim Harder in ihrem dritten Konzert im Grevener Ballenlager.

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„Ein-Klang“ im Ballenlager

Im Kopf des Musik-Titans

Hans Lüttmann (WN Greven, 30.04.2015) Foto: Gunnar A. Pier

Greven. Beethoven völlig anders: In die Töne der 6. Sinfonie mischen sich plötzlich Töne aus der 5. Sinfonie, garniert mit ein paar gänzlich unklassischen Harmonien, etwas Mozart und ein paar Takten Neuer Musik – ein Experiment, das die Zuhörer durch lang anhaltenden Beifall belohnten.

Na, wenn der Beethoven das gehört hätte:

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Auftakt der Aulakonzerte mit der Mozart Oper „Figaro“

Spiel um Liebe und Eifersucht

Elvira Meisel-Kemper, Greven (MZ Greven, 30.09.2014)

Greven. Noch nie war der Auftakt zur neuen Saison der Aulakonzerte für den Herbst und den Winter 2014/15 so glanzvoll und so spannend. Die Aufführung der Oper „Le nozze di Figaro“ von Wolfgang Amadeus Mozart im Ballenlager war ein fesselndes Ereignis für die Besucher im ausverkauften Saal.

Macht man einige Abstriche, weil der Orchestergraben für das hervorragende Orchester „Einklang – Philharmonie für Alle“ fehlte, wandelte sich der Saal im Ballenlager für fast vier Stunden zum Opernhaus. Joachim Harder leitete das Orchester und auch die Nachwuchssänger und –sängerinnen des Christophorus-Jugendkammerchores Versmold. Die Akustik stimmte, die Musik war virtuos interpretiert, das Schauspiel und die Stimmen überzeugten, die Abstimmung zwischen Orchester und Sänger hätte nicht besser sein können.

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Start der Aulakonzerte-Saison mit Mozarts „Hochzeit des Figaro“

Mitreißend in jeder Sekunde

Axel Engels, Greven (Westfälische Nachrichten, Ausgabe Greven, 30.09.2014)

Greven – Einen grandiosen Start in ein weiteres Jahr der Aulakonzerte – Greven Klassik erlebten die Musikliebhaber am Sonntag im restlos ausverkauften Ballenlager. Mit Wolfgang Amadeus Mozarts Opera buffa „Die Hochzeit des Figaro“ präsentierte die Einklang-Philharmonie eines der beliebtesten Werke aus der Feder des großen Komponisten, das schon viele Ensembles seit der Uraufführung im Jahre 1786 auf die Bühne gebracht haben.  Unter der musikalischen Leitung von Joachim Harder und der Regie von Michael Temme wurden in einer szenischen Aufführung quasi die Jahrhunderte zurückgedreht, erlebte man direkt das von Intrigen und Leidenschaften bestimmte Geschehen.

Sogar Pierre Augustin de Beaumarchais, der die literarische Vorlage geliefert hatte, tauchte an diesem Abend als Conférencier auf und lobte Mozart gar für die musikalische Umsetzung seines Werkes. Überaus charmant und mit süffisanten Anspielungen kommentierte er dann sein eigenes Bühnenwerk, so dass die vielschichtige Handlung bei den in italienischer Sprache gesungenen Partien jederzeit nachvollziehbar war. Was bei dem zu Grunde liegenden Libretto der Oper von Lorenzo da Ponte an politischer Schärfe fehlte, wurde mehr als wettgemacht durch die musikalische Qualität dieses Werkes. Geprägt wurde diese Inszenierung von der Leidenschaft und Liebe aller Ausführenden zur Musik, verschmolzen das Orchester der „Einklang-Philharmonie für Alle“ und die Sänger der Wiener Musikuniversität zu einem mitreißenden Ensemble. Joachim Harder, der auch die deutschen Zwischentexte geschrieben hat, ist mit dieser „Hochzeit des Figaro“ eine glänzende Umsetzung gelungen, deren Professionalität und Intensität jederzeit zu spüren war.

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„EinKlang“ präsentiert Mozarts „Figaro“

Mit Wortwitz und Seitenhieben

Arndt Zinkant, Münster (Westfälische Nachrichten, 22.09.2014)

Münster – „Chapeau, Monsieur Mozart!“ Ein Lob aus berufenem Munde. Es kommt von Pierre Augustin de Beaumarchais, jenem Dichter, der „Die Hochzeit des Figaro“ geschrieben hat und damit seinerzeit den Adel verspottete. Dieser Beaumarchais (verkörpert von Nicolas Legoux) steht nun in Münster auf der Bühne und kommentiert als Conférencier in süffisanter Manier sein eigenes Werk. Beziehungsweise das, was Mozart und sein Librettist da Ponte daraus gemacht haben. Was an politischer Schärfe fehlt, wird mit musikalischer Tiefe mehr als wettgemacht.
Der Spaß bleibt ohnehin derselbe – jedenfalls, wenn eine Aufführung so überbordend witzig und lebendig daherkommt, wenn Könnerschaft und Begeisterung Hand in Hand gehen wie am Sonntag im Congress-Saal der Halle Münsterland. Dirigent Joachim Harder und sein Orchester „EinKlang – Philharmonie für Alle“ hatten sich bereits erfolgreich an „Cosi fan tutte“ erprobt. Auch dieser „Figaro“, wiederum mit Sängern der Wiener Musikuniversität, ist ein Volltreffer, den das Publikum mit stürmischen Ovationen feierte. Chapeau, Monsieur Harder!

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Konzert mit der EinKlang-Philharmonie

So heiter wie Haydn

Frederik Wittenberg, Münster (Westfälische Nachrichten, 17.02.2014)

Münster – Was wäre, wenn? Unter dem griffigen Motto „Haydn reloaded“ ging die Einklang-Philharmonie unter ihrem Leiter Joachim Harder der Frage nach, wie Haydn vielleicht heutzutage komponiert hätte.

Bei Haydns rund 30-jähriger Anstellung beim Fürsten Esterházy denkt man auch an Ungarn, und so standen vor allem ungarische Komponisten auf dem Programm. Los ging es mit den sechs Bagatellen für Bläserquintett von György Ligeti in einer Fassung für zehn Bläser. Diese Miniaturen sind im besten Sinn wie Haydns Divertimenti unterhaltend, zumal wenn die rhythmisch teils extrem vertrackten und im Charakter sehr unterschiedlichen Stücke so präzise und schwungvoll zu Gehör gebracht werden wie hier.

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EinKlang-Philharmonie mit Tabea Debus.

Blockflöte virtuos wie Bienenschwarm

CHR. SCHULTE IM WALDE, Münster (Westfälische Nachrichten 27.09.2013)

Münster – Tabea Debus ist ein echtes Ereignis – und der ultimativ beste Beweis, dass all jene Unrecht hatten, die irgendwann im späten 18. Jahrhundert die Blockflöte in den lodernden Kamin warfen, nur um sie gegen eine dieser damals neumodischen Traversen einzutauschen. Tabea Debus spielt derart himmlisch, dass auch all jene augenblicklich ihre Kindheit vergessen, die womöglich mit einem Flöten-Zwang der Eltern verbunden war. Stattdessen:

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Philharmonie spielte Mahlers Titan in phänomenaler Kammerversion.

Nichts fehlte an Mahlers Titan

CHR. SCHULTE IM WALDE, Münster (Westfälische Nachrichten 15.05.2013)

Münster – Gustav Mahlers erste Sinfonie mit schlappen 17 Musikern auf der Bühne? Das kann doch nicht funktionieren. Kann doch, meint die „Einklang-Philharmonie für Alle“ – und stellte dies bei ihrem leider nur mäßig besuchten Konzert am Dienstag im Waldorfsaal eindrucksvoll unter Beweis. Erstaunlich, wie anders als gewohnt Mahlers „Titan“ da in die Ohren wehte. Obwohl nichts fehlte. Nichts an Farben, nichts an Stimmungen: Die Vögel zwitscherten, eine Militärkapelle zog vorüber, Hörner formten Heimatklänge, die irgendwie nach „heiler Welt“ dufteten. Auch die Zigeuner waren mit ihrer Musik unterwegs. Den ganzen Mahler hat Klaus Simon in der von ihm erstellten Kammerfassung eingefangen.

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Musikalisch überzeugend und einfach witzig inszeniert

EinKlang-Orchester begeistert mit „Così fan tutte“

CHR. SCHULTE IM WALDE, Münster (Westfälische Nachrichten 28.9.12)

Münster – „So machen es alle Frauen!“ – heißt eine von Mozarts Meisteropern. Wenn’s drauf ankommt, werden alle Frauen untreu. Alle? Und was ist mit den Männern? Nun ja, denen verleiht Lorenzo da Ponte in seinem Opernlibretto die Siegerrolle. Ein schwacher Sieg, denn am Ende dieses Tages (und der Oper) liegen die wenige Stunden zuvor noch als so felsenfest sicher beschworenen Beziehungen völlig in Trümmern. Wie soll es da mit der Partnerschaft weitergehen?

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Flotte Inszenierung – karges Bühnenbild

Mozarts „Cosi fan tutte“ / Köstliche Regieeinfälle / Defibrillator sorgt für Auferstehung

AXEL ENGELS, Greven (Westfälische Nachrichten 1.10.12)

Greven. Es war schon ein gewagter Schritt, erstmals eine szenische Opernaufführung in das Programm der Aulakonzerte zu übernehmen und die Aufführung ins Ballenlager des Kulturzentrums GBS zu verlegen. Aber die Bühne in der Aula des Gymnasiums wäre für das Ensemble und das Orchester einfach viel zu klein gewesen.

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Einklang zeigt spritzige „Cosi fan tutte“

Blauhelmeinsatz für die Treuetester

HEIKO OSTENDORF, Münster (Münstersche Zeitung, 1.10.12)

MÜNSTER. Sie verkleiden sich als Rocker mit Schnauzer, Kopftuch und Lederjacke. So wollen die beiden jungen Männer die Treue ihrer Verlobten testen. Dass dieser Treuetest in der 1790 uraufgeführten Mozart-Oper „Cosi fan tutte“ gehörig daneben geht, ist Operngängern bekannt. Doch auch dem, der selten bis gar nicht den Weg ins Theater findet, offenbarte sich jetzt dank des Ensembles EinKlang ein leichter Einstieg in diese musikalische Komödie: Es wurde eine moderne, spritzige Version der Eifersuchtsfarce gezeigt.

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Mozarts Liebesprobe zwischen Bierpaletten

DR. ULRICH GEHRE, Oelde (Die Glocke, 1.10.12)

Mozart, der in seinem kurzen Leben für jeden Spaß zu haben war, hätte gewiss Freude gehabt an dieser außergewöhnlichen Konstellation: seine Oper „Così fan tutte“ inmitten von Türmen grüner Bierkästen. Nach ihrer Aufführung in einer Claas-Werkhalle in Harsewinkel und vor dem Abschluss in der Baumwollspinnerei Greven fanden sich gerade mal 200 Zuhörer in der Franz-Arnold-Halle von Pott’s Brauerei ein. Viel zu wenige für ein Musikereignis von so respektablem Rang.

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Eine berühmte Oper im modernen Gewand – funktioniert so etwas in Greven?
Ja, es funktioniert. Und wie!

Ganz große Gefühle

CORAZON SPIEGEL, Greven (Ruhrnachrichten 2.10.12)

Über viele Jahrzehnte haben sich die Grevener Aulakonzerte als Garant für Musikerlebnisse auf ganz hohem künstlerischen Niveau erwiesen. Aber mit dem in das Ballenlager verlegten Aulakonzert ist den Veranstaltern mit der szenischen Aufführung der allseits bekannten Oper „Cosi fan tutte“ eine stimmungsvolle Bereicherung gelungen. Dieser Opernabend der großen Stimmen, wunderbaren Arien und ergreifenden Orchesterpartien war durch die moderne – und gelegentlich gewagte – Inszenierung von Michael Temme sicherlich für Traditionalisten eine Überraschung, aber auch sie konnten mit dem bestens aufgelegten Ensemble der renommierten Essener Folkwang Hochschule überzeugt werden.

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Wer ist gigantischer?

Oper oder Traktor

DIE GLOCKE vom 25.9.2012

Harsewinkel (sek) – Weder die Giganten der Technik, noch die der Musik bedürfen großer Erklärungen. Ihre Präsenz ist am Sonntagabend augenscheinlich: die Oper „Cosi fan tutte“ von Mozart und der Xerion-Traktor von Claas. Fast 450 Besucher werden zur Produktionshalle geleitet.

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Aus Freude an Mozart

„Einklang – Philharmonie für Alle“ studiert die Oper „Cosi fan tutte“ ein

Mi 11.7.12 Westfälische Nachrichten Gerhard H. Kock

„So machen es alle“ heißt es lebenserfahren und lakonisch in Mozarts Liebesschule „Così fan tutte“ zum Wankelmut der Menschen. Sind wirklich alle so? Nein. Das münsterische Musiker-Orchester „Einklang“ ist anders. Es lebt von der treuen Liebe zur Musik – und nichts anderem. Anders ist es nicht zu erklären, dass sich drei Dutzend Profimusiker vom Dirigenten Joachim Harder und der Orchestermanagerin Lisa Bröker-Jambor zur „Philharmonie für Alle“ zusammengefunden haben, die jetzt mit wenig Geld eine große Oper auf die Bühne bringen werden: „Così fan tutte (So machen es alle)“.

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„Einklang“-Philharmonie im Waldorfsaal

Dieses Orchester hat etwas zu bieten

Von Chr. Schulte im Walde

Münster, 1. März 2012

Im Juli wird sie 19 Jahre alt, zwei Drittel ihres Lebens hat sie nicht nur, aber auch mit Klavierspielen verbracht. Ihre ersten Gehversuche auf dem Instrument unternahm Pia Stüssel an der hiesigen Westfälischen Schule für Musik, inzwischen studiert sie am Mozarteum in Salzburg – beachtlich! Am Dienstagabend kam sie nach Münster zurück, um gemeinsam mit „Einklang – Philharmonie für alle“ Mozart zu spielen.

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Konzert Einklang-Philharmonie für Kinder

Mozart ist der Superstar

Günter Moseler, Münstersche Zeitung Dienstag, 11. Oktober 2011

Münster. Sollte sein Name irgendwann einmal aus dem Gedächtnis der Menschheit verschwinden, dann nur, weil die Welt untergegangen ist. Wolfgang Amadeus Mozart ist selbst denen geläufig, die nie eine Note Mozartscher Musik gehört haben. Das erste Kinderkonzert der „EinKlang-Philharmonie für Alle“ in der Konzertaula der Waldorfschule präsentierte Mozarts Biografie als bis in den letzten Alltagswinkel von Musik erfülltes Leben.

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„Philharmonie für Alle“ besteht Feuerprobe

Münstersche Zeitung vom 30. Sep. 2011

Erst am vergangenen Freitagabend hatte das neue Kammerorchester EinKlang–Philharmonie für Alle“ die erste gemeinsame Probe mit seinem Dirigenten Joachim Harder, und bereits am Montag und Mittwoch begeisterte es im H1 die Zuhörer mit einem kontrastreichen Programm aus Klassik und Moderne. Die Musiker spielten bei ihrem Debütkonzert „Die Geschöpfe des Prometheus“, op.43 von Ludwig van Beethoven, „Auch das Schöne muss sterben“ op.15 (1991) von Stefan Heucke, „How slow the wind“ (1991) von Toru Takemitsu und die „Prager Sinfonie“ KV 504 von Wolfgang Amadeus Mozart. Fast ein Viertel der Besucher gehörten zu den U-21 Hörern, die bei freiem Eintritt in die Konzerte von Einklang gelockt werden sollen.

Sinfonische Solitäre zum Funkeln gebracht

VON CHR. SCHULTE IM WALDE

Münster – Eine illustre Runde aus Musikerinnen und Musikern, die man (fast) alle schon Dutzende Male auf Münsters Bühnen gesehen und gehört hat – nur nicht in der Konstellation, die am Montagabend im Großen Hörsaal zusammenfand. Eine Geburt wurde dort gefeiert, das Baby trägt ab sofort den Namen „EinKlang – Philharmonie für Alle“ und ist das ultimativ jüngste Orchester in der Stadt.

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Neues Orchester lockt die Neugierigen

VON GERHARD H. KOCK, MÜNSTER

Münster – Sie sind ambitioniert, begeistert, und sie sind neugierig auf Erlebnisse mit Musik. Nur so ist es zu erklären, dass sich 34 Profi-Musiker aus Münsters Sinfonieorchester und der freien Szene von Joachim Harder zu einem neuen Projekt haben überzeugen lassen: das Kammerorchester „Einklang – Philharmonie für alle“. „Keiner, den wir gefragt haben, hat uns einen Korb gegeben“, freut sich der Dirigent.

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